Das Hilfskomitee der Galiziendeutschen > http://www.galizien-deutsche.de/ <

 

Das Hilfskomitee der Galiziendeutschen e.V. wurde 1946 gegründet, zu einer Zeit, als die Besatzungsmächte es noch nicht erlaubten, den Namen Landsmannschaft zu verwenden. Seitdem wurden Geschichte und Kultur der Galiziendeutschen in fünf umfangreichen Heimatbüchern und in einer Serie von Jahrbüchern dokumentiert. Nachdem 1989 auch die Galiziendeutschen Ostdeutschlands offizieller Teil dieser Gemeinschaft wurden, hat der Umfang der Veröffentlichungen noch zugenommen.

Vorsitzender des Hilfskomitees der Galiziendeutschen ist seit dem 29.01.2011 Herr Horst Vocht aus Duisburg. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde von der Vertrauensleute-Vollversammlung am 16. Mai 2014 Herr Hans Schwarzwälder aus Bremen gewählt.

 

Die Galiziendeutschen sind wie viele Millionen Deutsche zum Kriegsende vertrieben worden. Sie waren aber schon 1940, zu Kriegsbeginn, aus ihrer Heimat Galizien in polnische Gebiete umgesiedelt worden und mussten das Elend im Flüchtlingstreck zweimal erleben. Ihre kulturellen Wurzeln haben die Galiziendeutschen in der Österreichischen Monarchie. Seit etwa 1782 lebten deutsche Siedler in dem österreichischen Kronland Galizien, wo ihre Wirtschaftsform Vorbildcharakter für die ukrainische und polnische Bevölkerung hatte.

 

An das traditionell gute Verhältnis der Deutschen zur ukrainischen und polnischen Bevölkerung konnte angeknüpft werden, als nach 1989 Reisen in die Heimat Galizien möglich wurden. Viele dieser Reisen wurden vom Hilfskomitee der Galiziendeutschen organisiert und viele ältere Galiziendeutsche, aber auch junge Nachkommen der Galiziendeutschen, haben seitdem einen Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Ehrenamtliche Vertreter des Hilfskomitees haben dutzenden Dozenten und Studenten aus ukrainischen Universitäten durch Vorträge und Exkursionen einen Einblick in demokratische Strukturen und in das Management einer freiheitlichen Wirtschaftsform gegeben. (siehe Beitrag „Galiziendeutsches Multiplikatorenseminar“).

In ganz Osteuropa sind es in der Mehrzahl Vertriebene und deren Nachkommen, die persönliche Kontakte zu den Menschen ihrer alten Heimat pflegen und einen Beitrag zur Versöhnung dort leisten, wo es am nötigsten und am schwierigsten ist.

 

Für junge Menschen mit galizischen Wurzeln dürfte die Familienforschung von besonderem Interesse sein, gilt doch in den USA schon lange der Ruf „Back to the roots“ – zurück zu den Wurzeln. Mit Hilfe des Hilfskomitees konnten bisher unzugängliche Quellen aus Lemberger Archiven für die Familienforschung nutzbar gemacht werden. Für junge Menschen könnte ein Stammbaum, der teilweise bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückreicht, hilfreich sein zur Orientierung in einer globalisierten Welt.

 

Ein wichtiges Podium für die angedeuteten Fragen der Geschichte und Kultur Galiziens ist die Kulturtagung des Hilfskomitees, die seit einigen Jahren an einem Wochenende im Mai in der Pfalzakademie in Lambrecht in der Pfalz stattfindet. Die dort gehaltenen Vorträge werden im Zeitweiser der Galiziendeutschen, der regelmäßig um die Jahreswende erscheint, veröffentlicht. Nähere Informationen zu den Vorträgen und zu den Anmeldungsformalitäten erscheinen rechtzeitig in der Zeitung „Blickpunkt Galizien – Das Heilige Band“. 

 

Über die aktuellen Aktivitäten des Hilfskomitees informiert die monatlich erscheinende Zeitung „Blickpunkt Galizien – Das Heilige Band“, wo auch über die Situation in der heutigen Ukraine und in Polen berichtet wird. Wer diese Zeitung abboniert, ist damit auch Mitglied des Vereins. In einer Zeit, wo viele der in Galizien geborenen Vereinsmitglieder aus Altersgründen auf eine aktive Mitarbeit verzichten müssen ist es wichtig, dass die bisher vom Hilfskomitee geleistete Arbeit durch den Beitrag junger Menschen weitergeführt und auch wie bisher zum großen Teil durch Spenden gefördert wird.

 

Bezugsgebühr des Heiligen Bandes ab 2012: 25,-- jährlich (im Mitgliedsbeitrag enthalten)

 

Vorsitzender des Hilfskomitees der Galiziendeutschen e.V.

Horst Vocht, Wittbruchstraße 36, 47167 Duisburg

E-Mail: > horst-vocht@t-online.de <

 

Stellvertretender Vorsitzender des Hilfskomitees der Galiziendeutschen e.V.

Hans Schwarzwälder, Goldenstedter Weg 3, 28197 Bremen,

E-Mail:  hans.schwarzwaelder@arcor.de

 

Bestellungen und Bestelländerungen für Das heilige Band und für den Zeitweiser:

Ute Giritsch, Nordweg 12, 34613 Schwalmstadt, Telefon (06691) 1265

E-Mail: UHG12@t-online.de

 

Bestellungen der Publikationen des Hilfskomitees (siehe Liste der Veröffentlichungen):

Hans Schwarzwälder, Goldenstedter Weg 3, 28197 Bremen,

E-Mail:  hans.schwarzwaelder@arcor.de

Oder verwenden Sie bitte das Bestellformular (zum Ausdrucken)

auf der Webseite www.galizien-deutsche.de unter »Publikationen«

 

Redaktion des Heiligen Bandes:

Dr. Christofer Zöckler, Kirchweg 40,14129 Berlin

E-Mail: > christotz@t-online.de <

 

Beauftragter für Familienforschung (evangelische Orte):

Manfred Daum, Hafercamp 25, 29525 Uelzen

E-Mail: > manfred.daum@t-online.de < 

 

Beitrag zur Familienforschung katholischer Orte bei Lemberg (Wiesenberg u.a.):

Werner Kraus, Am Hohen Ufer 14, 06132 Halle (Saale), Tel. 0345 7760498

E-Mail: > werner-kraus@web.de <

 

Familienforschung für Königsau in Galizien:  Angela Fabian, Nürnberg, Tel. 0911-336186

http://www.koenigsau-galizien.de/

 

 

Bitte denken Sie daran, daß unser Verein seine vielfältigen Aufgaben allein durch ehrenamtliche Tätigkeit seiner Mitglieder erfüllt und seine verschiedenen gemeinnützigen Projekte ausschließlich aus Spenden finanziert, die uns von Mitgliedern und Freunden zugehen. Vielen Dank!

 

 

Konto des Hilfskomitees:
Postbank Stuttgart - IBAN: DE93600100700020470702

 

 

Neue Homepage des Hilfskomitees: > http://www.galizien-deutsche.de/ <